Interessantes, Kurioses, Witziges und Unterhaltsames stöbern wir aus allen Ecken des Internets auf. Für Tipps und Hinweise zu neuen Fundstücken sind wir dankbar.
Heute: Smegs
Wie nennt man einen heterosexuellen Mann, der körperbetonte Anzüge trägt, betont maskuline Verhaltensweisen vermeidet, mit der besten Freundin durch die Luxuskaufhäuser shoppt und sich durch Stil und Geschmack von der breiten Masse unterscheidet? Metrosexuell scheint zu “lasch” zu sein, Gigolo zu schmierig. Kurzum, Heterosexuelle scheinen in einer Zwickmühle zu stecken, wenn es um die Verbindung von Lifestyle, Vergnügen und Trends geht.
Das britische Männermagazin “Arena” hat sich des Phänomens nun endlich angenommen und es betitelt: Diese Herren sind Smegs, kurz für “Straight men who envy gays”, heterosexuelle Männer also, die homosexuelle Männer für ihre Lebensweise beneiden – beziehungsweise für das, was sie dafür halten. Smegs wollen wilden Sex, wechselnde Partner und möglichst wenig Verpflichtungen.
Sie bewundern und beneiden das Leben homosexueller Männer – und ihnen ist bewusst, dass es durchaus kein Widerspruch ist, etwas schwul, sensibel und zerbrechlich zu wirken und dennoch einen Riesenschlag bei Frauen zu haben. Außerdem leben sie eher allein und halten von dauerhaften Bindungen nicht viel.
Aber wem eifern sie eigentlich nach? Stilprägende homosexuelle Ikonen wie Domenico Dolce & Stefano Gabbana, Tom Ford oder Marc Jacobs haben langjährigere Partnerschaften und leben oftmals spießbürgerlicher, als es den Anschein hat.
Wir danken der Redaktion von Welt-Online für die Veröffentlichung des Artikels “Schwule Männer haben’s besser“.