Die Argentinier Alex Freyre und José Maria Di Bello haben sich am 28. Dezember das Ja-Wort gegeben. Damit sind sie Lateinamerikas erstes Paar, das die sogenannte Homo-Ehe geschlossen hat. Das Nationale Institut gegen Diskriminierung lobte den Schritt als ein “historisches Ereignis”. Der Eheschließung ging ein institutioneller Kampf voraus, da die zuständigen Behörden zunächst mehrmals ihre Zustimmung verweigerten.
Der 39-jährige Alex Freyre und sein zwei Jahre älterer Partner José Maria Di Bello gaben sich gestern in der Stadt Ushuaia in Feuerland das Ja-Wort.
Das ist ein Schritt in Richtung Rechtsgleichheit aller Bürger. (Alex Freyre)
Da die argentinische Verfassung die Entscheidung, ob eine Ehe auch zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren abgeschlossen werden darf, dem Ermessen lokaler Behörden überlässt, gingen der Ehe mehrere langwierige Kämpfe voraus. Frühere Versuche, in der Hauptstadt Buenos Aires heiraten zu können, wurden ebenso von der Stadtverwaltung verhindert, wie die neuerlichen Versuche in der Stadt Ushuaia. Erst die Intervention der Gouverneurin ebnete den Weg zur ersten homosexuellen Ehe Lateinamerikas.
In Argentinien wird die Homo-Ehe sowohl von Teilen der Bevölkerung als auch aufgrund des starken kirchlichen Einflusses tendenziell eher abgelehnt. Erstmals hatte Mexiko vor einer knappen Woche die Homo-Ehe mit allen Rechten und Pflichten per Gesetz eingeführt, die ab Februar 2010 geschlossen werden kann.
Inhaltsquelle: Mit Material von spiegel.de
Bildquelle: (cc) augschburger
nice, ich bin mal gespannt, wann das weltweit einzug hält. ein gutes neues jahr.
Erste Homo-Ehe in Lateinamerika: Die Argentinier Alex Freyre und José Maria Di Bello haben sich am 28. Dezember.. http://bit.ly/60ix0n
Erste Homo-Ehe in Lateinamerika geschlossen – http://tinyurl.com/yljf675