Dezember 3, 2007

Clinton bei Lesben und Schwulen beliebt

Das amerikanische Hunter College hat in einer Umfrage unter 768 Lesben und Schwulen herausgefunden, dass eine Mehrheit der Lesben, Schwulen und Bisexuellen die Präsidentschaftskandidatur von Hillary Clinton unterstützt. Die demokratische Senatorin unterstützen 63 Prozent aller Befragten, gefolgt von Senator Barack Obama mit 22 Prozent und John Edwards mit 7 Prozent.

Generell möchten 9 von 10 Lesben, Schwulen und Bisexuellen in der Präsidentschaftswahl 2008 die Demokraten unterstützen. 21 Prozent sind der Ansicht, dass der Umgang mit den Rechten von Lesben und Schwulen ihr Wahlverhalten hauptsächlich entscheiden wird. Wird der Frage nachgegangen, welcher demokratische Senator als wichtigster Befürworter dieser Rechte angesehen wird, erreicht Clinton 72 Prozent Zustimmung, Obama 52 Prozent und Edwards 41 Prozent. Bei den Republikanern liegt der ehemalige Bürgermeister von New York, Rudy Giuliani, mit 37 Prozent an der Spitze, gefolgt von Senator McCain mit 13 Prozent.

Als wichtigste Rechte für Lesben und Schwule werden beispielsweise die Einführung eines Antidiskriminierungsgesetzes am Arbeitsplatz, der Schutz vor Verfolgung, die Sicherung des Unterhaltes des Lebenspartners oder auch die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe genannt.

Lesben und Schwule zeigen insgesamt ein hohes gesellschaftliches Engagement und haben einen großen Einfluss auf öffentliche Fragstellungen, meint Prof. Patrick Egan von der New York University:

“These levels of civic engagement indicate that gay people can have a bigger influence on public policy than suggested by their relatively small share of the population,” (Patrick J. Egan, assistant professor)

Weitere detaillierte Ergebnisse der Umfrage stellt die Website des Hunter College zur Verfügung.