Es soll ja nun doch wieder kalt werden. Wer da keine richtige Lust hat, sich die Nächte um die Ohren zu schlagen, sollte zu Hause bleiben. Zusammen mit einer großen Packung Eis, ner Tüte Chips, ner Flasche Rotwein und der besten Freundin empfehle ich euch diesmal den Film “Breakfast On Pluto”. Und wer genauso sentimental ist wie ich es bin, sollte auch auf ne Megapackung Taschentücher nicht verzichten.
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Es ist die Geschichte von Kitten (Cillian Murphy), der eigentlich Patrick heißt. Nachdem er in einer Korbwiege beim Dorfpfarrer gefunden wurde, wächst er zunächst bei einer Pflegefamilie auf und dabei zu einem jungen Mann mit außergewöhnlichen Interessen heran.
Diese außergewöhnlichen Interessen bereiten seiner Pflegefamilie so einige Sorgen, da er sich gerne wie ein Mädchen kleidet und Lippenstift trägt. Als Kitten dann erfährt, wer seine wahre Mutter ist, beginnt die Geschichte.
Sie erzählt von der Suche nach Liebe und Geborgenheit des jungen Kitten, der es nach seinem Ausbruch aus der Provinz im London der 70er Jahre zu einiger Berühmtheit auf dem Straßenstrich bringt.
Auf seiner Suche begegnen ihm viele schräge Typen, die ihm weiterhelfen, ihn mögen, ihn lieben oder auch töten wollen. Der Zauberer Bertie beispielsweise, gespielt von Stephen Rea nutzt Kittens Suche und seine Hoffnung während einer Hypnoseshow aus.
Erst am Ende seiner Suche merkt Kitten, dass sein wahres Zuhause ein ganz anderes ist. Er kehrt nicht nur in das nordirische Provinzkaff zurück, sondern findet auch viel mehr als er je gesucht hat.
Mein Fazit: Ausgesprochen anspruchsvolle Unterhaltung mit wunderschönen Bildern und einer fantastischen Filmmusik.


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