November 24, 2008

Generäle für Homosexualität

In den USA haben mehr als hundert hochrangige Generäle und Offiziere einen Aufruf zur Aufhebung des Verbotes offen homosexuell liebender Menschen im Militär unterschrieben.

Foto eines Soldaten - Vielen Dank an (c) decafinata

Derzeit gilt in den USA die so genannte “Don’t ask, don’t tell” Regelung aus der Zeit der Regierung Clintons. Die Regelung legt fest, dass Lesben und Schwule zwar im Militär dienen dürfen, ihre sexuelle Identität aber geheim halten müssen.

Diese Regelung wollen die Militärs nun beenden, weil sie von der Wirklichkeit eingeholt worden sei. Die Soldaten seien alle Profis, die gut zusammen arbeiten können, egal welche Unterschiede es zwischen den Menschen geben möge, erklärten die Generäle.

Schätzungen zufolge gibt es derzeit rund eine Million lesbisch-schwule Veteranen und rund 65.000 homosexuelle Soldatinnen und Soldaten.

Der zukünftige US-Präsident erklärte, er sei für ein Ende des Verbotes homosexueller Militärangehöriger und wolle dies im Konsens mit der Militärführung aufheben.

(Quelle: AFP, Queer)

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