Dezember 3, 2008

Symposium zum HIV-Antikörpertest

Die AIDS-Hilfe Weimar & Ostthüringen veranstaltet ein Symposium zum Thema: „Der HIV-Test- ein diagnostisches Instrument in der Praxis und im Wandel seiner Bedeutung“.

Das Symposium findet am Mittwoch, dem 10. Dezember um 16 Uhr im Hotel Elephant in Weimar statt.

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September 2, 2008

Umfrage für Internetportale

Immer mehr Jugendliche suchen im Internet nach Antworten auf ihre Fragen und nutzen die Angebote von Internetportalen, Chats oder Online-Beratungsangeboten. Eine Umfrage will Klarheit über die vorhandenen Angebote schaffen und einen Katalog erstellen.

Gerade für Jugendliche, die lesbische, schwule oder bisexuelle Gefühle für sich entdecken oder in ihrer Geschlechtsidentität unsicher sind, scheint das Internet heute eine wichtige erste Informationsquelle und Orientierungshilfe zu sein. Wie arbeiten Chats, Foren, Online-Beratungsangebote, wie vernetzen sie sich, wo gibt es Potential für Verbesserungen?

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September 1, 2008

Ehen binden die Partner

Lesben und Schwule bleiben deutlich länger zusammen, wenn sie nicht nur in einer Partnerschaft leben, sondern eine “Homo-Ehe” eingehen. Das ist das Ergebnis einer US-Studie.

Die Studie verglich Partnerschaften von Lesben und Schwulen mit ihren heterosexuellen Pedanten. In den vergangenen fünf Jahren wurden insgesamt 65 schwule und 138 lesbische Paare in eingetragenen Partnerschaften sowie 23 schwule und 61 lesbische Paare ohne Homo-Ehe befragt.

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August 27, 2008

Ursachenforschung zur Homosexualität

Zu den sozialen Errungenschaften unserer Gesellschaft gehört die Anerkennung von Homosexualität. Über deren Ursachen herrscht jedoch relative Unkenntnis. Zwei Theorien versuchen nun eine biologische Erklärung.

Für Evolutionsbiologen ist die weibliche und männliche Homosexualität eine faszinierende Spielart der Natur. Ausgehend von einer darwinistisch-evolutionären Sichtweise befinden sich Lesben und Schwule in einer Sackgasse: Ihre Gene werden nicht durch Fortpflanzung weitergegeben, womit die eigene genetische Linie ausstirbt.

Ein solches paradoxes Verhalten scheint sich auf dem ersten Blick als ungünstige Strategie der Reproduktion zu erweisen. Gemäß der Theorie Charles Darwins sollte Homosexualität also aufgrund ihrer Nachteile in Bezug auf das Überleben einer Spezies durch die natürliche Selektion eliminiert sein. Warum gibt es sie dann aber trotzdem? Zwei biologische Theorien nähern sich diesem Phänomen.

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Juni 19, 2008

Umfrage zu schwulen Fussballspielern

Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen wollen Licht in bislang stark tabuisiertes Thema bringen und bitten zur Teilnahme an einer anonymen Umfrage über Homosexualität im Fußball.

Während in anderen gesellschaftlichen Bereichen wie Politik und Kultur gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften als nahezu selbstverständlich betrachtet werden, ist im Fußball Homosexualität noch immer ein tabuisiertes Thema. Schwule Spieler – so scheint es – kommen in den Stadien wider alle statistische Wahrscheinlichkeit nicht vor. Homosexualität im Profisport scheint stark von einem idealisierten Männlichkeitsbild überlagert zu werden (wir berichteten).

Bislang liegen allerdings keine verlässlichen Daten über den tatsächlichen Anteil homosexueller Männer in der Fußballwelt vor. So ist unklar, ob schwule Männer im Vereinsfußball weniger stark vorkommen, als in anderen Bereichen.

Ziel einer mehrwöchigen Online-Umfrage, die von Dr. Mathias Reiser (Arbeitsbereich Sportpsychologie/Bewegungswissenschaft, Prof. Dr. Jörn Munzert) und Dr. Heiko Maurer (Arbeitsbereich Trainingswissenschaft, Prof. Dr. Hermann Müller) am Institut für Sportwissenschaft der Universität Gießen durchgeführt wird, ist es, den relativen Anteil homosexueller Fußballspieler zu ermitteln und Einstellungen zum Thema “Homosexualität im Fußball” zu erheben.

Die anonyme Umfrage richtet sich an aktive Vereinsspieler (Männer) sowie an Fußballfans (Männer und Frauen). Sie bedient sich einer Fragetechnik (Randomized-Response-Technik), die größtmögliche Vertraulichkeit bei Auskunft zu sensiblen Fragen sicherstellt.

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