Das Denkmal für die während des Nationalsozialismus verfolgten Lesben und Schwulen wird am 27. Mai 2008 in Berlin der Öffentlichkeit übergeben.
Es hat die Form eines Kubus, in dessen Ecke ein Fenster eingeschnitten ist und in dem der Betrachter auf eine projizierte Filmsequenz blicken kann. Das Denkmal wurde am südlichen Rand des Tiergartens errichtet. An den Planungen waren der LSVD Lesben- und Schwulenverband Deutschlands e.V., die Initiative “Der homosexuellen Opfer gedenken” sowie das mit dem Entwurf beauftragte Künstlerduo Elmgreen und Dragset beteiligt.
Laut Bundestagsbeschluss vom 12. Dezember 2003 soll das Denkmal die verfolgten und ermordeten Opfer ehren, die Erinnerung an das Unrecht wach halten und ein beständiges Zeichen gegen Intoleranz, Feindseligkeit und Ausgrenzung gegenüber Schwulen und Lesben setzen.
Die Schätzungen hinsichtlich der Zahl der schwulen Männer, die während der Zeit des Nationalsozialismus in Konzentrationslagern ihr Leben lassen mussten, variieren erheblich. Schätzungsweise 10.000 bis 15.000 homosexuelle Männer wurden in Konzentrationslager verschleppt, von denen etwa 53 % ums Leben kamen. Frauen wurden wegen ihrer Homosexualität nicht verfolgt, da sie in Deutschland nicht unter den Homosexuellenparagraphen 175 fielen.


Diejenigen, die schon unter den ersten Symptomen von Theater-Entzugserscheinungen leiden, können aufatmen: am 7. bzw. 9. September meldet sich Theater&Philharmonie Thüringen mit seiner traditionellen Eröffnungs-Gala zurück. Dann präsentieren alte und neue Ensemble-Mitglieder ein Feuerwerk an Highlights und einen Funken sprühenden Ausblick auf die Produktionen der kommenden Spielzeit.
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