Klaus Mann starb am 21. Mai 1949 in einem Hotelzimmer in Cannes. Eine Überdosis Schlaftabletten beendete das Leben des deutschen Schriftstellers, der oftmals unverstanden und stets auf der Suche nach sich selbst und nach Anerkennung umherirrte. Über seine letzten Stunden hat Andre Sokolowski das Theaterstück “Klaus Mann stirbt” geschrieben, welches nun in Buchform veröffentlicht wurde.
Archiv der Kategorie: Literatur und Musik
Buchtipp: Slalom
Auf den ersten Blick umkreisen die sieben Erzählungen des Buches “Slalom” mehr oder weniger alltägliche Situationen: Ein Bekannter kommt zum Tee, eine Familie sieht sich ein Hochzeitsvideo an, ein Enkel stattet seiner verstorbenen Großmutter einen letzten Besuch ab, zwei Verliebte schlendern durch die Stadt. Doch ein Detail verrückt die Perspektive und lässt die Situation für die Akteure auf den zweiten Blick zu einem mitunter komplizierten Drahtseilakt werden: Sie sind schwul.
Medienspende an die Jenaer Bücherei
Die Jenaer Ernst-Abbe-Bücherei erhält eine großzügige Spende von Büchern und anderen Medien mit lesbisch-schwulen Thematiken. Mit dieser Aktion möchte der Jenaer Verein „Vielfalt Leben – QueerWeg Verein für Jena & Umgebung e.V.“ den Medienbestand der Jenaer Stadtbibliothek zu Themen jenseits heterosexueller Lebensweisen bedeutend erweitern. So sollen Medien zu schwulen, lesbischen, bi- und transsexuellen Thematiken niederschwellig verfügbar gemacht werden.
CD Tipp: Ella Endlich – Da
In loser Folge veröffentlichen wir musikalische Neuentdeckungen. Die Künstlerin, die wir heute vorstellen, hört auf den Namen Ella Endlich. Ihr Album „Da“ erinnert uns an Schlager, Chanson, Cabaret und Musical. Es erscheint am 15. Oktober 2010 bei Warner Music.
Unsa Haus und andere Geschichten
Mit dem Kinderbuch „Unsa Haus“ zeigen die Autor_innen ein breites Spektrum von Familienkonstellationen, Lebenssituationen und -entwürfen, Identitäten, Hintergründen und Orientierungen als gleichwertige Normalität. Dieses Buch will Kinder ermutigen, Umgebungen zu finden, in denen sie so sein können, wie sie sind, anstatt sich auf eine Weise anzupassen, die ihrem Selbst widerspricht. Darum nimmt es utopisch vorweg, was es anstrebt: die selbstverständliche Wertschätzung unterschiedlicher Lebensentwürfe, Hintergründe und Identitäten.


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