Der Völklinger Kreis e.V. – Bundesverband schwuler Führungskräfte (VK) versteht sich als Berufsverband für schwule Manager, Unternehmer und Freiberufler.
Das Ziel des Völklinger Kreises ist das Erreichen eines branchenunabhängigen diskriminierungsfreien Arbeits- und Lebensumfelds für schwule Fach- und Führungskräfte.
Der Name des Vereins beruht darauf, dass die Idee zu diesem Verein in Völklingen ins Leben gerufen wurde. Einen besonderen Kriterienkatalog für die Aufnahme neuer Mitglieder gebe es übrigens nicht, es komme auf den Gesamteindruck einer Persönlichkeit und auf den persönlichen Werdegang an.
Innerhalb des VK gibt es einen großen Anteil von Freiberuflern, Ärzten, Rechtsanwälten, Apothekern. Ebenso auch die klassischen Manager mit herausragenden Positionen in großen Unternehmen sowie die Gruppe der Spezialisten und Fachkräfte, die weder Personalverantwortung haben, noch Unternehmer sind.
Gegründet wurde der Verband 1991 in Hamburg und hat heute seinen Sitz in Köln, unterhält aber seine Bundesgeschäftsstelle in Berlin. Die rund 700 Mitglieder sind in 20 Regionalgruppen und 12 Fachgruppen organisiert: Forschung und Technik, Finanzen, Bauwesen und Projektentwicklung, Gesundheit, Human Resources, IT, Kommunikation, Politik, Recht, Senior Gay Professionals, Strategie und Touristik.
Die Arbeitsschwerpunkte des VK sind:
- berufliche und private Vernetzung der Mitglieder
- politische Lobbyarbeit zum Erreichen von Rechts- und Chancengleichheit von Schwulen
- Mitarbeit im bundesweiten Aktionskreis Leistungsträger, dem Berufsverbände mit insgesamt 200.000 Mitgliedern angehören
Des Weiteren verleiht der VK in unregelmäßigen Abständen den Max-Spohr-Preis. Dieser Preis wird an Unternehmen vergeben, die hervorragendes Diversity Management betreiben. Preisträger sind Ford Deutschland (2001), Deutsche Bank (2002), Deutsche Bahn (2004) und die Volkswagen Bank (2006).
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