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Angst vorm schwulen Fußballhelden?

Homosexualität in der Politik, der Kultur und dem Militär ist gesellschaftsfähig geworden, schwule Männer dürfen fast alles. Nur Fußball spielen dürfen sie anscheinend nicht. Bis heute hat sich in Deutschland kein Fußballer geoutet, weil er Spott und Missachtung, weniger von den Mitspielern, als vielmehr von der Öffentlichkeit fürchtet. Was ist das für eine Öffentlichkeit im Fußball, deren Vorstellung von Männlichkeit im Sport keine schwulen Fußballhelden ertragen kann? Warum hält sich auch 2010, dem Jahr der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika, dieses letzte Tabu?

Call for Films Rostock 2010

Liebe Filmschaffende, Künstler_innen, Kings, Queens & Queers, in diesem Sommer findet in Rostock vom 29. Juli bis zum 31. Juli 2010 zum zweiten Mal unser unkommerzielles und unabhängiges QueerFilmFest statt. Hierfür suchen wir eure Filme!

Die Freiheit der Männlichkeit

In der Postmoderne wird der schwule Mann häufig als ein Vorreiter der gesellschaftlichen Entwicklung betrachtet. Mit seinem kulturellen und sozialen Einfluss hat er insbesondere das Männlichkeitsbild der vergangenen Jahre nachhaltig geprägt. Dem Verständnis des heterosexuellen Mannes über sich und seine sexuelle Identität wurden die klassisch-maskulinen Merkmale entzogen, ebenso wie sich die Erwartungen der postmodernen Frau an das männliche Rollenverständnis veränderten. Nun ist der heterosexuelle Mann auf der Suche nach seiner neuen, befreiten Sexualität.