Dezember 6, 2008

Obama für Homo-Rechte

Der designierte US-Präsident Barack Obama spricht sich für den Abbau der Diskriminierung von Lesben und Schwulen aus, für die Homo-Adoption und befürwortet die Einführung von Eingetragenen Lebenspartnerschaften.

Boston Marches for Obama - Vielen Dank an (cc 2.0) Barack Obama Team

In seiner “Civil Rights Agenda” der nächsten Jahre ist ein acht-Punkte-Plan für die Stärkung der Rechte von Lesben und Schwulen enthalten. Darunter zählt auch die Abschaffung des “Defense of Marriage Act”, der 1996 zum Schutz der Ehe verschiedengeschlechtlicher Paare.

Obama spricht sich für die Abschaffung dieses Gesetzes aus, damit die Bundesrechte, die derzeit nur Ehepartnern gewährt werden, auch auf gleichgeschlechtliche Paare ausgedehnt werden können. Bisher werden lesbische und schwule Paare bei der Bundeseinkommenssteuer wie Ledige behandelt.

Weiterhin befürwortet Obama die Möglichkeit der Adoption von Kindern durch Lesben und Schwule. Das Adoptionsrecht solle unabhängig von der sexuellen Orientierung der Eltern erteilt werden, unter der Voraussetzung, dass ein Kind von der geschützten elterlichen Umgebung profitieren könne.

Ebenso soll wie bereits berichtet das Militär für Homosexuelle geöffnet werden, ein Ende des Verbotes wurde bereits von hochrangigen Generälen gefordert. Auch die Antidiskriminierungsgesetze will Obama verschärfen, die HIV-Prävention verbessern und in diesem Zuge ebenso mehr Wert auf den Aufklärungsunterricht für Jugendliche legen.

(Quelle: change.gov, queer.de)

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