Februar 3, 2007

Schwuler Mann gewinnt Diskriminierungsprozess

Ich habe neulich mal wieder eine Tschechische Zeitung gelesen. Die “Dnes”, eine Tageszeitung für unsere Nachbarn, berichtete wie ein Masseur eine Entschädigung von ungefähr 2520 ‚¬ von seinem Arbeitgeber erhielt.

Nachdem der Chef des Reha-Zentrums erfahren hatte, dass der Beweber homosexuell ist, entschloss er sich entgegen seiner Zusage, den Mann nicht einzustellen. Auch sein Versuch  zu erklären, dass es einen besser Qualifizierten für diese Stelle hätte, stimmte das Gericht nicht um. Jetzt muss sich der Manager auch noch bei dem Mann entschuldigen.

Es ist das erste Mal, dass sich ein tschechisches Gericht gegen die Diskriminierung Homosexueller ausspricht. Nun bleibt zu hoffen, dass sich auch andere Gerichte dem anschließen werden. Denn wenn schon im erzkonservativen Osttschechien die Diskriminierung von Homosexuellen bestraft wird, haben auch wir gute Chancen, dass das Antidiskriminierungsgesetz Früchte zeigen wird.