So soll er wohl sein, der typisch-durchschnittliche schwule Mann: Er verfügt über eine gehobene Bildung, ein überdurchschnittlich hohes Einkommen, eine ausgeprägte soziale Vernetzung sowie – und das ist wahrscheinlich am Entscheidendsten – offensichtlich über das unglaubliche Verlangen, all dieses “Kapital” einzusetzen. Nun gut, sei es wie es sei. Jedenfalls wird jene Zielgruppe von einer steigenden Anzahl kommerzieller Angebote entdeckt und umworben. Immer neue Verlockungen werden generiert, um entsprechende Bedürfnisse befriedigen zu können.
Der neueste Clou: Das “Gay Snowhappening” vom 31. März bis zum 6. April im Ötztal. Sölden veranstaltet das “Gay Snowhappening” bereits zum achten Mal. Geboten wird eine Woche schwules Programm mit vielen Events und “Star-DJs aus Londoner Top-Clubs”.
Carmen Fender, Marketingleiterin der Ötztaler Tourismus-Hochburg, meint:
“Wir haben mit homosexuellen Gästen sehr positive Erfahrungen gemacht. Sie sind äußerst qualitätsorientiert. Das führt automatisch auch zu höheren Tagesausgaben. [...] Szeneforen würden Sölden bereits als bekannteste schwule Skiwoche Europas bezeichnen.”
Sölden sei damit auf dem besten Weg, seinem großen Vorbild näher zu kommen, der “Gay Skiweek” in Aspen. Nun aber ”Ski-Heil” für alle von uns, die noch nicht genug vom Winter haben, wir sind gespannt auf eure Erlebnisberichte.


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