Januar 24, 2009

Gedenkfeier für NS-Verfolgte

Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) veranstaltet am zentralen Denkmal in Berlin eine Gedenkfeier für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen.

Am 27. Januar 2009, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, führt der LSVD am neuen Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Berlin-Tiergarten eine Gedenkfeier durch. Bei der Veranstaltung wird der Historiker Andreas Pretzel eine Ansprache halten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Blumen und Kränze niederzulegen. Weiterlesen

Oktober 21, 2008

Fotografieausstellung in Leipzig

„Dreams of a Better Life“ ist der Name der großen Fotografieausstellung von Studierenden der HGB Leipzig im Tapetenwerk zu Gunsten der Aids-Hilfe Leipzig e.V.

28 Studierende aus den Klassen für Fotografie (geleitet von den Professor/innen Tina Bara, Christopher Muller, Peter Piller und Heidi Specker) an der HGB Leipzig sind an der Ausstellung „Dreams of a Better Life“ beteiligt, die vom 24. Oktober bis zum 7. November 2008 im Tapetenwerk Leipzig gezeigt und deren Arbeiten zu Gunsten der AIDS-Hilfe Leipzig e.V. verkauft werden. Ungefähr 45 Fotografien stehen zum Verkauf – die Preise liegen zwischen 250 und 800 Euro. 50% der Verkaufserlöse erhält die Aids-Hilfe Leipzig e.V.

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Oktober 12, 2008

Ausstellung über Gino Hahnemann

Die Akademie der Künste erwarb den Nachlass des Autors, Filmemachers und Performers Gino Hahnemann. Gino war eine wichtige Person der DDR Literatur- und Schwulenszene.

Das Archiv wird mit einer Ausstellung in Weimar eröffnet, in deren Zentrum  unbekannte Dokumente und Fotos aus seinem Nachlass stehen.

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September 14, 2008

Ausstellung L-Projekt in Berlin

Unter dem Titel “L-Projekt” wird in einer dreimonatigen Sonderausstellung erstmals Politik und Kultur lesbischer Frauen und der Lesbenbewegung der vergangenen vierzig Jahre in Berlin dargestellt. Sie ist bis Dezember 2008 im Schwulen Museum zu sehen.

Eingangsbereich des Schwulen Museum Berlin - Vielen Dank an (c) deglispiriti

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April 15, 2008

Gedenkfeier für schwule NS-Opfer

Am 20. April 2008 findet ab 14 Uhr die Gedenkveranstaltung zum 63. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen statt. Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) veranstaltet an diesem Tag wieder eine Gedenkfeier für die schwulen Opfer des NS-Terrors.

In diesem Jahr ist die Gedenkfeier dem Sänger Paul O’Montis gewidmet, der in den 20er Jahren zu den Stars der Berliner Kabarettszene gehört. Er singt Lieder von Friedrich Holländer und ist bekannt für seine „pikanten Chansons“ (Max Hermann-Neisse), in denen er auch mit schwulen Anspielungen nicht geizt. Ende 1933 emigriert O’Montis nach Wien, nach dem „Anschluss“ Österreichs flieht er nach Prag. Als Deutschland im März 1939 Prag besetzt, wird er verhaftet. 1940 wird Paul O’Montis ins Konzentrationslager Sachsenhausen eingeliefert, wo er am 17. Juli umkommt. „Freitod durch Erhängen“ heißt es in der Sterbeurkunde. O’Montis war vom Blockältesten gezwungen worden, sich das Leben zu nehmen.

Bei der Gedenkfeier wird Alexander Zinn, Geschäftsführer des LSVD Berlin-Brandenburg und Mitglied im Beirat der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten eine Rede halten. Musikalisch begleitet wird die Feier vom schwul-lesbischen Chor canta:re, u.a. mit Chansons Paul O’Montis.

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