Nach unserem ersten CSD im vergangenen Jahr, freuen wir uns ganz besonders, dieses Jahr den CSD Südwest im Dreiländereck austragen zu dürfen! Wir wollen zeigen, das Homosexualität auch außerhalb der Großstädte möglich ist und eine grenzübergreifende und lebendige Community besteht. Unser diesjähriges Motto lautet: Im Gedenken an §175 – Liebe ohne (Vor)Urteil!
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Queer Flora am 8. August in Hamburg
Auch im 40. Jahr nach Stonewall serviert die große CSD-Kantine zur Christopher-Streets-Kochshow wieder nur Einheitsbrei. Was gibt’s denn dieses Jahr im Angebot? Oh, wieder die gleiche Pampe aus der Dose – produziert vom Hamburg Pride e.V. und seinen Sponsoren, verpackt in einer durchgestylten Werbekampagne – diesmal mit dem Anliegen, den Artikel 3 des Grundgesetzes zu erweitern. Der „Gleichheitsartikel“ soll um den Zusatz „sexuelle Identität“ ergänzt werden. Das würde uns wohl schmecken, aber weitere Zutaten der offiziellen Hamburg Pride sehen fade aus aus.
CSD-Podium zur Homophobie im Sport
Auf seinem Leipziger Fankongress erörterte der Deutsche Fußballbund 2007 erstmals die Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit als Form der Diskriminierung im deutschen Fußball. Anlässlich des Leipziger CSD’s 2009 wird die Stadt nun erneut zum Austragungsort der Diskussion um das weiterhin bestehende Reizthema Homophobie im Sport .
CSD Leipzig heilt Homophobie
Nach wie vor sind Schwule, Lesben und Transgender alltäglichen Diskriminierungen ausgesetzt, erfahren Abwertung und Ausgrenzung oder sind Opfer von vorurteilsmotivierter Gewalt. Die Ursache für diese Misstände liegen meist in sexistischem und homophoben Denken begründet. Dieses zu ändern hat sich vom 4. bis 12. Juli der CSD in Leipzig in diesem Jahr zum Ziel gesetzt und steht deshalb unter dem Motto “Homophobie ist heilbar!”.
CSD-Termine 2009
Es geschah vor 40 Jahren am 28. Juni 1969 in der New Yorker Christopher Street im Stadtviertel Greenwich Village: In der Bar “Stonewall Inn” fand in den frühen Morgenstunden der Auftakt für den sogenannten Stonewall-Aufstand statt, einer Serie gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Lesben und Schwulen sowie der Polizei. Zu dieser Zeit gab es immer wieder brutale Razzien der Polizei in Kneipen mit homosexuellem Zielpublikum, bei denen es zu Verhaftungen und Anklagen wegen anstößigen Verhaltens kam. An diesem Abend wehrten sich erstmals Lesben und Schwulen gegen Schikanierungen, Willkür und Festnahmen. Die Folge waren tagelange gewalttätige Straßenschlachten.


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