Am heutigen Dienstag, den 6. Dezember wird die Publizistin Gabriele Kuby in der „Katholischen deutschen Studentenverbindung (KDStV) Saarland zu Jena“ einen Vortrag mit dem Titel „Gender-Mainstreaming – Verlust der Freiheit durch Freiheit ohne Grenzen?“ halten. Die Referentin ist bekannt für ihre diskriminierenden Äußerungen zum Thema Homosexualität und Gleichstellung. Wir rufen zur Kundgebung ab 19 Uhr auf!
Schlagwort-Archive: diskriminierung
Aktionstag Libero
Mit dem Aktionstag Libero setzen heute über 60 deutschsprachige Sportblogs ein Zeichen gegen die Diskriminierung von Homosexualität im Fußballsport. Besonders in dieser Sportart sind homophobe Stereotype weit verbreitet: Schwule können kein Fußball spielen und alle Fußballerinnen sind Lesben. Das sind die eher harmlosen Vorurteile. Doch dass auch der tatsächliche soziale Druck sehr groß ist, zeigt sich daran, dass sich bis heute kein aktiver Fußballspieler geoutet hat.
Ablehnende Haltung der sächsischen Synode
Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens hat im November 2011 ihre Herbsttagung der Landessynode abgehalten. In den Berichten der Kirchenleitung wurde deutlich, dass die Landeskirche in einen schwierigen Verhältnis zu ihren Gemeindemitgliedern steht. Auf der einen Seite würden immer mehr Gläubige aus der Kirche austreten und immer weniger Kinder getauft werden. Andererseits klammert sich die Landeskirche an das klassische Bild der Ehe und verweigert ebenso ihren homosexuellen Pfarrern das gemeinsame Zusammenleben innerhalb der Dienstwohnung.
Coming Out Day 2011
Heute wird weltweit der Coming Out Day gefeiert, der seit 1988 am 11. Oktober jedes Jahres begangen wird. Alle Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender sind an diesem Tag aufgerufen, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen und zu signalisieren, dass ihre Sexualität ein Teil der gesellschaftlichen Normalität ist. Ziel dieses Tages ist es, Vorurteilen und Diskriminierung entgegen zu treten und somit im Kontakt mit anderen Mitmenschen deren Homophobie abzubauen.
Queere Kurzfilme gegen Diskriminierung
Das haben sich schon viele lesbische Mädchen gewünscht: Einen weiblichen Ninja in der Tasche, der ihnen hilft, wenn sie angepöbelt werden. Eirika (18) aus Reykjavik hat diese Idee in ihrem Kurzfilm „Doppelaxt“ umgesetzt und ihre eigenen Erfahrungen mit einfließen lassen. “Viele meiner alten Bekannten waren sehr kindisch, wenn sie mich und meine Freundin Händchen halten sahen. Sie haben sich wie die Idioten benommen“, sagt Eirika. Was sie am liebsten mit ihnen gemacht hätte, zeigt ihr Film.


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