Heute beginnt das letzte Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft. Das Spiel gegen Finnland, das ab 18 Uhr live von der ARD übertragen wird, steht unter dem Motto “Gegen Homophobie im Fußball”. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will mit dieser Aktion ein Zeichen setzen und sein Engagement gegen die Diskriminierung homosexueller Spieler verstärken, denn trotz gestiegener gesellschaftlicher Akzeptanz gibt es keinen aktiven Profi-Fußballer, der sich offen zu seiner Homosexualität bekennt.
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Kein Zölibat für schwule Pfarrer
Pfarrer der größten evangelisch-lutherischen Kirche der USA dürfen in Zukunft gleichgeschlechtliche Partnerschaften eingehen. Voraussetzung für die Aufhebung des Zölibats ist, dass es sich um eine lebenslang ausgerichtete Verbindung zwischen den Männern bzw. Frauen handelt. Dies geht aus einem Beschluss der Jahrestagung der Kirche hervor, bei dem 559 Delegierte für die Neuregelung und 451 dagegen stimmten.
Unterdrückung in Russland
So schön friedlich und tolerant könnte es vor dem Gebäude der Moskauer Universität aussehen, wenn es nach dem Willen russischer homosexueller Aktivisten ginge. Doch leider ist auch heute noch die Realität in Russland eine Andere. Lesben und Schwulen werden grundlegende Bürgerrechte verweigert und ihre öffentlichen Demonstrationen brutal unterdrückt.
Hotline gegen Gewalt und Diskriminierung
Lesben in Berlin erleben nach wie vor, dass anti-lesbische Gewalt an jeder Ecke lauern kann. Aus den Beratungen wisse der LSVD von den Drohungen und körperlichen Übergriffen, denen Lesben ausgesetzt sind. In letzter Zeit häuften sich zudem Berichte über systematische Angstmache bis hin zu gezielten Vergewaltigungen. Der Lesben-und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V. hat sich deswegen entschlossen, eine Hotline zu schalten.
Forderung nach Gleichstellung in Thüringen
Der Lesben- und Schwulenverband in Thüringen wirft der Landesregierung schwere Versäumnisse bei der Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften vor. Daher will die Opposition einen Gesetzentwurf in den Landtag einbringen, der die Novellierung von 52 Artikeln im Landesrecht vorsieht.

Thüringen sei bei der Gleichstellung Homosexueller bundesweit Schlusslicht, sagt Conrad Gliem vom LSVD. „Gleiches Recht für Schwule und Lesben ist an der Zeit“, so der Landesvorsitzende. Homosexuelle Paare könnten etwa in vielen Landkreisen nicht auf dem Standesamt heiraten, sondern müssten dazu aufs Ordnungsamt gehen.


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