Februar 8, 2008

Studie über schwule Partnersuche

Die ADAM Studie auf dem homo.net Kontaktportal beschäftigte sich mit dem Partnersuchverhalten der schwulen Sex- und Beziehungssuchenden.

Auf homo.net wurden fast 23.000 Nutzerprofile gesichtet, wobei einzelne User völlig anonym blieben. So wurden nur bestimmte Merkmale wie „Alter“ oder „Suche nur Sex“ verglichen.

Wichtige Ergebnisse:

  • Das Durchschnittsalter der registrierten Partnersuchenden beträgt 36 Jahre, 88 % der Suchenden ist zwischen 18 bis 50 Jahre alt.
  • Aktive oder passive Rolle beim Analverkehr: 78 % der homo.net-User sind nicht festgelegt.
  • 65 % der Nutzer suchen Sex, wobei die reine Sexorientierung mit dem Alter zunimmt. Überraschend: Jüngere Teilnehmer bis 24 Jahre sind weniger sexorientiert: 48 % äusserten Beziehungswünsche wie „sich unterhalten“, „Schmusen“ oder „Freundschaft“. Bei den 35-39jährigen wollten nur noch 32 % etwas anderes als Sex.
  • „Beziehung“ Suchende haben eine geringere Alterstoleranz als „Sex“ Suchende. „Sex“ Suchende auf homo.net akzeptieren durchschnittlich bis zu 16 Jahre ältere Partner. „Freundschaft“ Suchende wollen Gleichaltrige; die Partner sollen im Durchschnitt nicht mehr als fünf Jahre älter sein.

Die Studie wurde durchgeführt von ADAM, einem Magazin für Schwule, welches neben erotischen Fotostrecken auch fundierte Reportagen zur Sexualität, frisch recherchierte Reise-News sowie Neuigkeiten zu Themen wie Film, Kino oder Büchern bietet sowie vom schwulen Kontaktportal homo.net, welches kostenlose Partnervermittlung, Userhomepages und Kleinanzeigen und einen interaktiven Cityguide für ganz Deutschland für Schwule anbietet.

Alle detaillierten Ergebnisse der homo.net Studie von ADAM können über dem Redakteur des ADAM Magazins, Wolfgang Fey, unter der Email-Adresse a...@foerstermedia.com bezogen werden.

(Quelle: Pressemitteilung)

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Januar 25, 2008

Alle sind gleichermaßen glücklich

Wie die Medical Tribune Online in ihrer gestrigen Ausgabe meldet, sind Homo-Paare genau so glücklich in ihrer Beziehung wie Hetero-Paare. Ganz gleich, ob die Paare aus zwei Frauen, zwei Männern oder einer Frau und einem Mann bestanden – die Betroffenen waren in gleicher Weise mit ihrer Beziehung zufrieden. Das ergaben zwei neue US-amerikanische Studien.

Die Forscher um Kimberly F. Balsam von der Universität von Washington  wollten ermitteln, ob schwule und lesbische Paare sich psychologisch gesehen unreifer oder ungesunder darstellen als heterosexuelle Paarbeziehungen. Hierfür untersuchten sie 259 Paare nach entsprechenden Abweichungen hinsichtlich der Bindungserfahrungen oder zu Problemen in der Beziehung und maßen zudem auch Herzfrequenz der Befragten. Das Ergebnis: Insgesamt waren die Antworten der Homo- und Heteropaare zur Beziehung vergleichbar. Lesbische Paare scheinen besonders harmonisch zusammenzuleben (Development Psychology 2008, 44; 102-116).

Auch eine andere Studie um Glenn I. Roisman von der Universität von Illinois kam zu dem Ergebnis, dass im Vergleich mit den verheirateten Personen die schwulen Männer und lesbischen Frauen in ihren Beziehungen nicht weniger zufrieden waren (Development Psychology 2008, 44; 91-101). Sie befragten 342 Paare innerhalb von drei Jahren mehrfach.

Zwei Abweichungen gab es hier allerdings: Homo-Paare, die nicht in einer Eingetragenen Partnerschaft lebten, trennten sich schneller als die verpartnerschaftlichten oder verheirateten Paare. Zugleich äusserten sich die gleichgeschlechtlichen Partner sogar etwas positiver über ihre jeweiligen Beziehungen als die verheirateten Männer und Frauen.

Dezember 8, 2007

MANEO-Umfrage 2007

MANEO ist das Schwule Anti-Gewalt Projekt Berlin. Die Beratungs- und Hilfsangebote richten sich an Schwule und Bisexuelle, wenn sie beleidigt oder körperlich angegriffen wurden und von schwulenfeindlicher oder häuslicher Gewalt betroffen waren.

Bis zum 31. Januar 2008 läuft nun die 2. MANEO-Umfrage zur Erhebung von Gewalt gegen Schwule und Bisexuelle sowie deren tatsächliche Erfahrungen mit solcher Gewalt. In der vorherigen Studie wurden erstmalig empirische Daten zu Gewalterfahrrungen  gegen Schwule und Bisexuelle von rund 24.000 Teilnehmern in Deutschland erhoben. Mehr als jeder Dritte gab dort an, in den letzten zwölf Monaten Gewalterfahrung gemacht zu haben.

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September 20, 2007

Wenn das Herz in die Hose rutscht

Männers, gebt Obacht, es ist wieder soweit. Nachdem zuletzt Adam seine Rippe hergeben musste damit Eva erschaffen werden konnte, müsst ihr nun schon wieder herhalten.

Vor kurzem ist es Forschern gelungen, Sperma-Vorläuferzellen aus den Hoden zu entnehmen und zu Herzgewebe heranzuzüchten. Männliche Hoden könnten “eine einfach verfügbare Quelle für Stammzellen sein mit der gleichen Kapazität, neues Gewebe zu erschaffen wie embryonale Stammzellen”, meint einer der beteiligten Forscher, Shahin Rafii. Diese Zellen würden sich besonders gut eignen, um Stammzelllinien gewinnen zu können.

Von Frauen könne man(n) hingegen kaum Unterstützung erwarten. Die Stammzellen aus Eierstöcken herzustellen sei sehr schwierig, da es weniger Eizellen gibt und diese auch noch vermehrungsresistent seien.

Wenn das mal keine Vorlage für platte Witze ist.

Juli 4, 2007

Homosexuelle lieben nicht heterosexuell

Ja, das überrascht dann manche wohl doch noch: Homosexuelle sind prädestiniert für ein Liebesleben mit gleichgeschlechtlichen Partnern. Dieser Erkenntnisschub setzt sich inzwischen immer häufiger durch. Nicht nur hier bei uns, sondern zum Glück auch bei den Amerikanern.

Laut einer aktuellen CNN-Umfrage glauben mehr als 56 Prozent der Befragten, dass Lesben und Schwule ihre sexuelle Orientierung nicht ohne weiteres ändern und “normal” werden könnten, selbst wenn sie wollten. Im Jahr 1998 hielten nur 36 Prozent der Befragten eine festgelegte sexuelle Orientierung für möglich.

Das sind gute Nachrichten, denn nun ist mehr als die Hälfte der befragten US-Bürger der Meinung, dass Homosexualität keine Krankheit sei, von der man geheilt werden könne. Die Forscher führen eine Ursache der gestiegenen Anerkennung darauf zurück, dass die Präsenz von Lesben und Schwule in Medien und Öffentlichkeit zunehme und immer mehr Menschen auch diejenigen aus ihrem privaten und beruflichen Umkreis kennen lernen, die homosexuell leben. Allgemein gingen auch Lesben und Schwule offener mit ihrer Sexualität um. Dies alles führe zu einer toleranteren Einstellung. Adieu Tristesse.