August 14, 2008

Couch-Potatoe gesucht

In Deutschland und Spanien wird der Launch der Webseite Surfingsofa.de angekündigt, einem sozialen Netzwerk, das sich zunächst speziell an Lesben, Gays, Bisexuelle und Transsexuelle (LGBT) richtet. 

Logo von Surfing Sofa Surfing Sofa ist ein Netzwerk von Reisenden und Gastgebern, die sich gegenseitig kostenfrei einen Schlafplatz oder auch Stadtführungen anbieten. Damit ist Surfing Sofa nicht nur eine neue Art des kostengünstigen Reisens, sondern eine Erfahrung, Menschen und Länder anders kennen zu lernen.

Das Netzwerk ist zunächst nur für Spanien und Deutschland verfügbar. Verfügbare Städte sind zur Zeit die Städte Köln, München, Berlin, Barcelona, Sitges, Madrid und Valencia. Die Seite ist zu finden unter www.surfingsofa.de. Der offizielle Launch hat noch nicht stattgefunden, aber die User können sich bereits anmelden und nach einem Sofa surfen.

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März 7, 2008

Rosa Reisewelle

Die weltweit größte Reisemesse ITB 2008 zeigt neue Trends zu den wichtigen und lukrativen Standbeinen der Reisebranche. Zu denen zählen spezielle Konzepte für Lesben und Schwule.

Auf der Internationalen Tourismusbörse ITB Berlin 2008 päsentiert sich vom 5. bis 9. März 2008 die gesamte Vielfalt des Reisens: Länder, Zielgebiete, Veranstalter, Buchungssysteme, Verkehrsträger, Hotels und alle anderen, die ihren Kunden die schönsten Wochen des Jahres noch angenehmer machen möchten.

Die ITB, die als Konjunkturbarometer der globalen Reiseindustrie und als "erfolgreichste Touristik-Messe der Welt" (Eigenwerbung) gilt, bewirbt auch in diesem Jahr wieder das schwule und lesbische Reisesegment. Neben einer Mittelmeer-Kreuzfahrt für Lesben und Tauchschulen für Schwule auf Bali finden sich auch organisierte Gruppenfahrten durch die deutschen Lande.

Das Reisesegment für Lesben und Schwule erweist sich deshalb als besonders attraktiv für die Veranstalter, da Homosexuelle zu den so genannten "DINKS" ("Double Income, No Kids" – kinderlose Doppelverdiener) zählen und somit einer hoch attraktiven Zielgruppe zugerechnet werden, an die besondere Erwartungen geknüpft sind. Es wird ein hohes Einkommen mit finanzieller Unabhängigkeit vorausgesetzt, das im Konsum eher auf Luxusgüter orientiert und nicht durch familiäres Versorgungsdenken eingeschränkt ist.

Allerdings werde die Nachfrage durch hohe Ansprüche der Reisenden bestimmt und ein "gay-friendly" führe nicht automatisch dazu, dass ein Hotel von homosexuellen Reisenden eingerannt werde (fr-online). Laut einer Studie der "European Gay and Lesbian Travel Association" EGLTA geben allein die deutschen Lesben und Schwulen rund 20,4 Milliarden Euro jährlich für Reisen aus.

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Dezember 4, 2007

Keine Lesben und Schwulen im Iran

Bild: Hinrichtung von zwei Männern im Iran - Vielen Dank an (c) Die Jüdische

Minderheiten haben es schwer, wenn sie nicht über gesellschaftliche Anerkennung verfügen können und Unterdrückungen und Repressionen erleiden müssen. Besonders in Entwicklungsländern sind Lesben und Schwule häufig staatlicher Willkür, Menschenrechtsverletzungen und fehlender Rechtssicherheit ausgesetzt und sehen sich nicht selten auch direkten Angriffen auf ihr Leben ausgesetzt.

Das solche Bedrohungen nicht nur theoretisch erhoben sondern auch praktisch durchgesetzt werden, zeigt besonders auch die Islamische Republik Iran. Seit der Machtübernahme der geistlichen Mullahs 1979 wurden nach Schätzungen von Nichtregierungsorganisationen ungefähr 4.000 schwule Männer der Homosexualität schuldig gesprochen und öffentlich hingerichtet.

Homosexualität widerspricht dem Islam, Todesurteile werden aber auf Grund starker internationaler Proteste nicht per se wegen Homosexualität sondern erweitert um den Vorwurf der Vergewaltigung vollstreckt. Verurteilte werden nach einem Bericht von Amnesty International nicht nur gehängt, sondern vorher auch gefoltert und mißhandelt, und das bereits bei Jugendlichen ab dem 15. Lebensjahr.

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Oktober 23, 2007

Sommercamp Gay Island 2008

Wer von Gran Canaria inzwischen genug gesehen hat, sich aber trotzdem nur einen Urlaub unter Gleichgesinnten vorstellen kann, für den gibt es im kommenden Sommer vielleicht eine Alternative in heimischen Gefilden. Der Verein “Gemeinsam mehr e.V.” hat eine Insel in Mecklenburg Vorpommern gemietet und organisiert vom 16. Juli 2008 bis 23. Juli 2008 das Sommercamp „Gay Island 2008“. Dies ist auch genau das wonach es klingt, eine Insel für Schwule, Lesben, Bi’s und Transgender. Sie befindet sich in Mecklenburg Vorpommern, südlich des Müritz Nationalparks und kann als Ausgangspunkt für schöne Ausflüge und Städtetrips dienen.

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Oktober 11, 2007

Egotour für das schwule Ich

Schwul reisen ist der neue Trend für das Jahr 2008, aber darüber berichten wir nun schon seit mehreren Monaten. Nun gibt es wiedermal etwas Neues von der Marketingfront zu berichten. Mit EGOTOUR hat der Kölner Christian Rozsenich einen Reiseveranstalter gegründet, der schwulenfreundliche Hotels und Reiseziele im “gehobenen Segment” anbieten möchte. Die Nutzer dieses Angebotes sollen persönliche Empfehlungen einstellen können und eine Community für schwules Reisen aufbauen.

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