Juli 11, 2011

Buchtipp: Slalom

Auf den ersten Blick umkreisen die sieben Erzählungen des Buches “Slalom” mehr oder weniger alltägliche Situationen: Ein Bekannter kommt zum Tee, eine Familie sieht sich ein Hochzeitsvideo an, ein Enkel stattet seiner verstorbenen Großmutter einen letzten Besuch ab, zwei Verliebte schlendern durch die Stadt. Doch ein Detail verrückt die Perspektive und lässt die Situation für die Akteure auf den zweiten Blick zu einem mitunter komplizierten Drahtseilakt werden: Sie sind schwul.

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November 4, 2010

London liebt homosexuelle Banker

In der britischen Finanzmetropole London werden schwule und lesbische Arbeitnehmer derzeit gezielt umworben. Wie das Handelsblatt in der aktuellen Ausgabe schreibt, ist die Zeit der “testosterongesteuerten Alphamännchen” vorbei, die ihre Machowelt pflegen und abweichendes Verhalten benachteiligen. Doch hinter der neuen Offenheit steckt nicht nur Political Correctness, sondern auch knallhartes wirtschaftliches Kalkül.

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Oktober 1, 2010

Film: Shahada

Wer bist du? Wen liebst du? Woran glaubst du? Im Debütfilm “Shahada” beleuchtet der Regisseur Burhan Qurbanis die inneren Konflikte von jungen Muslimen. Er erzählt die Geschichten von drei jungen Muslimen in Deutschland, deren bisherige Werte und ihr Glaube durch persönliche Krisen ins Wanken geraten. Auf berührende Weise thematisiert Qurbani in seinem Film das oftmals widersprüchliche, komplexe Verhältnis von Religion und Kultur, vom Islam im 21. Jahrhundert und der bunten Gesellschaft im heutigen Berlin.

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September 24, 2010

Halber Glückwunsch an Guido Westerwelle

In der taz veröffentlicht Lutz van Dijk einen offenen Brief an Guido Westerwelle anlässlich dessen Hochzeit mit Michael Mronz. Er schreibt: “Die Freiheit und Achtung, die Sie heute mit Ihrem Mann genießen, ist nicht vom Himmel gefallen. Verfolgte Lesben und Schwule brauchen mehr als nette Worte!” Wir zitieren den offenen Brief.

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August 4, 2010

Der ist doch schwul

Mutmaßungen über die Sexualität von Männern scheinen der neue Trend zu sein. Jeder hört oder liest tagtäglich den Satz „Der ist doch schwul!“ Beispielsweise wissen wir dank Googles Suchvorschlägen, dass die Begriffe „Philipp Lahm“ und „schwul“ sehr häufig in Verbindung gebracht werden und „Steffen Seibert“ den Suchbegriffen zufolge auch „schwul“ sein sollte. Nur in einem Punkt scheint Einigkeit zu herrschen: „Dieter Bohlen“ und „schwul“ passen einfach nicht zueinander. Aber weshalb interessiert uns das alles eigentlich?

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