Das Coming out – für schwule und lesbische Jugendliche ist es die Herausforderung schlechthin während ihrer Pubertät.
Viele fragen kommen in den Kopf: Wie sage ich es meinen Eltern? Wie werden meine Freunde reagieren? Muss ich mich eigentlich outen? Eine filmische Antwort darauf hat der junge Filmemacher Harry Semmler gefunden.
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Der Papst ist kein Jeansboy
Im Film “Der Papst ist kein Jeansboy” stellt Regisseur Sobo Swobodnik den in Österreich bekannten Provokateur Hermes Phettberg in den Mittelpunkt. Phettberg ist in den traurigen Niederungen seines Alltags gefangen, ein Mensch in einem Körper, der nicht mehr gehorcht. Er mutiert zu einem modernen Märtyrer, der an sich und der Welt zu zerbrechen droht und dennoch voller Botschaften steckt.
Queere Kurzfilme gegen Diskriminierung
Das haben sich schon viele lesbische Mädchen gewünscht: Einen weiblichen Ninja in der Tasche, der ihnen hilft, wenn sie angepöbelt werden. Eirika (18) aus Reykjavik hat diese Idee in ihrem Kurzfilm „Doppelaxt“ umgesetzt und ihre eigenen Erfahrungen mit einfließen lassen. “Viele meiner alten Bekannten waren sehr kindisch, wenn sie mich und meine Freundin Händchen halten sahen. Sie haben sich wie die Idioten benommen“, sagt Eirika. Was sie am liebsten mit ihnen gemacht hätte, zeigt ihr Film.
Film: Die Jungs vom Bahnhof Zoo
In dem Dokumentarfilm “Die Jungs vom Bahnhof Zoo” werden spannende und authentische Lebensgeschichten von Strichern zusammengeführt, um das Phänomen „Männliche Prostitution“ losgelöst von Klischees zu zeigen. Im Mittelpunkt des Films stehen die Lebensgeschichten von fünf Strichern, drei von ihnen sind Roma. Rosa von Praunheim begleitet Ionel mit der Kamera in sein Heimatdorf nach Rumänien, um zu zeigen, aus welchen Armutsverhältnissen Jungs wie er kommen. Nazif ist ein ehemaliger Bürgerkriegsflüchtling aus Bosnien, der als Kind nach Deutschland kam und schon als junger Stricher am Bahnhof Zoo harte Drogen konsumierte.
Film: Les Amours Imaginaires
“Les Amours Imaginaires” ist bereits die zweite Arbeit des erst 21-jährigen Regisseurs Xavier Dolan aus Kanada, der damit zurecht seinen Ruf als Universalgenie und Wunderkind festigt. Der Film liefert eine Reflexion über Schwärmerei und Obsession, über Sehnsucht und Zurückweisung in der Liebe und das schwierige Gleichgewicht zwischen Zuwendung und Selbstaufgabe. Als sich Marie und Francis gleichzeitig in den geheimnisvollen und schönen Nico verlieben, ist dies der Auftakt zu einer schwierigen Ménage à Trois.


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