Eine amerikanische Umfrage will herausgefunden haben, dass nur 2,9 Prozent der US-Bevölkerung sich selbst als lesbisch, schwul oder bisexuell bezeichnen.
Wie das Magazin gay.com berichtet, wurden für diese Umfrage des amerikanischen Hunter College 768 US-Bürger zufällig ausgewählt und telefonisch zu ihrer sexuellen Einstellung befragt. In Auftrag gegeben wurde sie von der Human Rights Campaign Foundation.
Die Ergebnisse des Hunter College sind nicht ohne Widerspruch zu anderen Untersuchungen, denen zufolge Lesben, Schwule und Bisexuelle durchschnittlich 4 bis 5 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen.
Unter der Leitung von Professor Patrick Egan von der New York University wurde weiterhin herausgefunden, dass sich Lesben, Schwule und Bisexuelle im Vergleich zu Heterosexuellen stärker politisch engagieren und dies mit Faktoren des Coming-Outs zusammenhinge.
Prof. Egan arbeitet ebenfalls heraus, dass jüngere Homosexuelle zwischen 18 und 25 Jahren sich verstärkt mit Fragen nach Heirat und Adoptionsmöglichkeiten beschäftigen, während bei Älteren ab 65 Jahren eher der Wunsch nach gesetzlichem Schutz vor der Diskriminierung des Privatlebens und am Arbeitsplatz Priorität habe. Die Ergebnisse zeigten auch, dass der Anteil von Homo- oder Bisexuellen bei Frauen und Männern ungefähr gleich hoch sei, wobei sich Frauen sich aber doppelt so häufig als bisexuell identifizieren würden als Männer.


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