August 14, 2007

Wenn das Gaydar sichtbar wird

Eine neue wissenschaftliche Studie, seit kurzem veröffentlicht im New York Magazine, beschäftigt sich mit körperlichen Merkmalen von Lesben und Schwulen. Die Hypothese dieser Studie hinterfragt: Wenn die sexuelle Orientierung biologisch determiniert ist, müssten sich nicht auch entsprechende körperliche Indikatoren finden lassen?

In einem ausführlichen Artikel untersuchten die Autoren verschiedene Merkmale, von Eigenschaften der Stimme bis hin zur Drehung des Haarwirbels, die auf die sexuelle Orientierung hindeuten sollen.  Neugierig?! Hier ein paar ausgewählte Ergebnisse.

Bild: Vergleich von Haarwirbel - (c) Mark Mahaney

Bild 1: Die Wahrscheinlichkeit, dass der Haarwirbel entgegen des Uhrzeigersinns verläuft (Counter-clockwise), ist bei schwulen Männern größer als bei heterosexuellen.

Bild: Vergleich von Händen - (c) Mark Mahaney

Bild 2: Bei den meisten schwulen Männern ist der Zeigefinger länger als der Ringfinger. Bei heterosexuellen Männern und Frauen ist das Verhältnis meist umgekehrt.

Foto: Vergleich Rechts- und Linkshänder - (c) Mark Mahaony

Bild 3: Schwule und Lesben haben eine um 50 % erhöhte Wahrscheinlichkeit, Linkshänder zu sein, als ihre heterosexuelle Vergleichsgruppe.

Neben solchen Ergebnissen werden in dem lesenswerten Artikel auch interessante Aspekte zu “Ursachen” und “Stereotypen” in Bezug auf die Homosexualität beleuchtet.

Und nun viel Erfolg beim Validieren dieser Theorie. Wir sind auf deine eigenen Ergebnisse gespannt.

Link zum Artikel “The Science of Gaydar” – New York Magazine