Das Referendum in Kalifornien gegen die Fortführung der gleichgeschlechtlichen Ehe endete mit einem vorläufigen Verbot, doch Widerstand gegen diese Volksabstimmung regt sich in weiten Teilen der amerikanischen Gesellschaft.

Mit Entscheidung zur so genannten "Proposition 8" darf eine Ehe in Kalifornien zurzeit nur als Verbindung zwischen Mann und Frau definiert werden. Vorerst ist sie gültig, doch Kritiker sehen eine baldige Neuentscheidung.
Nachdem sich bereits große Unternehmen wie Google oder Apple und eine Vielzahl Prominenter öffentlich für die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe aussprachen, schlägt sich nun auch der republikanische Gouverneur Schwarzenegger auf die Seite der Befürworter und hofft auf eine Rücknahme des Referendums durch den Obersten Gerichtshof. Bei CNN bekannte er sich öffentlich zur Ehe für Lesben und Schwule in seinem Bundesstaat und forderte die Aktivisten auf, ihren Kampf für die gleichgeschlechtliche Ehe fortzusetzen.
"Es ist offensichtlich bedauernswert, aber es ist nicht das Ende. Ich glaube, wir könnten das vielleicht wieder rückgängig machen, wenn das Gericht das tun will, und dann von diesem Punkt weiter gehen und in diesem Punkt wieder die Ersten sein". (Arnold Schwarzenegger, Gouverneur von Kalifornien)

Die Entscheidung gegen die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Menschen scheint also nur vorerst zu gelten und stellt keine endgültige Absage an die gleichgeschlechtliche Ehe dar, dafür sind die Widerstände (siehe hier, hier oder hier) und die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes zu bedeutend.
Zurzeit beginnt der vorausgesagte juristische Kampf durch die Gerichtsinstanzen, da die Verweigerung der gleichgeschlechtlichen Ehe laut einem Urteil des Obersten Gerichtshofes gegen das Gleichheitsgebot der Verfassung verstößt.


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