März 5, 2008

Wunsch nach Gleichberechtigung

Der niederländische Außenminister Maxime Verhagen hat sich auf einer internationalen Konferenz für die Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen und Transgender-Personen ausgesprochen.

Maxime Jacques Marcel Verhagen - (c) Dutch State, letter to Dutch Chapter, Vereniging Wikimedia Nederland, dated 30 May 2007 Wie auf der Website GGG.at nachzulesen ist, sagte der Außenminister bei der Eröffnungssitzung des UN-Menschenrechtsrat in Genf unter anderem: “Heute jährt sich die Verabschiedung der Erklärung der Menschenrechte zum 60. Mal. Dieses einzigartige Dokument setzt die ‘Werte der Welt’ fest: Gerechtigkeit, Gleichheit, Solidarität, Menschlichkeit und Freiheit. Diese Werte werden von den Menschenrechten verkörpert. Sie sind es, was uns in dieser Welt zusammenhält.”

Verhagen wies darauf hin, dass in 85 Ländern Homosexualität noch immer strafbar sei und Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung angeklagt werden könnten. In fünf Ländern – Afghanistan, dem Iran, Saudi-Arabien, dem Sudan und Jemen – wären einvernehmliche sexuelle Handlungen zwischen Menschen des gleichen Geschlechts sogar Kapitalverbrechen. Wörtlich sagte er: “Es gibt keine Entschuldigung, Homosexuelle zu erniedrigen und auszuschließen, ihnen die Todesstrafe aufzuzwingen. Homosexualität zu entkriminalisieren und der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung entgegenzutreten sind die Prioritäten der Niederländischen Menschenrechtspolitik.”

“Tradition, Kultur oder Religion darf nie eine Rechtfertigung sein, die Menschenrechte zu verletzen.” (Maxime Verhagen, Minister van Buitenlandse Zaken – Nederland)

Die so genannten Yogyakarta-Prinzipien wurden im März 2007 von 29 internationalen Menschenrechtsexperten festgelegt.

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