Artikel 3 des Grundgesetzes

Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) setzt sich für die Erweiterung des Gleichheitsartikels des Grundgesetzes ein. Mit der Kampagne “3+” soll der Artikel um das Merkmal der sexuellen Identität ergänzt und das Diskriminierungsverbot im Grundgesetz verankert werden. Die Verfassung würde somit auch Lesben, Schwulen, Transgendern und intersexuellen Menschen gleiche Rechte garantieren. Entsprechende Beratungen der Fraktionen laufen derzeit.

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Portugal führt Homo-Ehe ein

Lesben und Schwule dürfen nun endlich auch in Portugal heiraten. Anfang des Jahres beschloss das portugiesische Parlament ein entsprechendes Gesetz mit den Stimmen der sozialistischen Minderheitsregierung sowie linken Gruppierungen. Der Widerstand im katholisch geprägten Land war vergleichsweise gering und knapp die Hälfte der Bevölkerung sprach sich in Umfragen für die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe aus.

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Und wieder ruft der PonyClub

„Feel it with Koko“ heißt der Slogan der heutigen PonyClub Party in Leipzig. Auf deren Homepage habe ich soeben gelesen, dass die Protagonisten „unerbittlich und gnadenlos gegen Fitnessmuffel, Winterdepression und Taillenwürste“ antreten werden. Das Ziel sollen Ertüchtigung, Doping und Konsum von Ponyglückshormonen sein. In meiner Fantasie male ich mir breitschultrige Fitnesstypen aus, die jeden Partygast durch einen Parcours jagen, bei dem man zu Technobeats mittels Body-Workout gedrillt wird. Klingt sehr schweißtreibend. Ob ich dazu bereit bin?

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Medienpreis der AIDS-Stiftung 2010

Die Deutsche AIDS-Stiftung nimmt wieder Bewerbungen für ihren Medienpreis der Deutschen AIDS-Stiftung 2009/2010 an. Zugelassen sind Beiträge aus Print, TV, Hörfunk, Internet, anderen AV-Medien sowie künstlerische Beiträge, die 2009 oder 2010 erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht wurden. Das Preisgeld beträgt insgesamt 15.000 Euro für bis zu drei herausragende Bewerbungen, der Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2011.

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GayRomeo vs. YouTube – Teil 2

Das schwule Datingportal “GayRomeo” trägt auch in diesem Jahr wieder einen kleinen Zickenkrieg mit YouTube aus, der Plattform für Online-Videos. Hintergrund des Unmuts ist ein Werbefilm für GayRomeo, der im vergangenen Jahr von YouTube-Nutzern als sexuell anstößig gemeldet und somit indiziert wurde. Unter Verweis auf die Nutzungsbedingungen sperrten die Betreiber damals auch den Nutzeraccount von GayRomeo. Nun versucht es das schwule Datingportal erneut und ruft seine Mitglieder zum großen “YouTube Homophobie-Test” auf.

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